Lederhocker

Der Lederhocker ist ein variantenreiches Möbelstück, dessen Bandbreite vom Einsatz an der Bar bis zum Klavierhocker reicht. Ausschlaggebend ist bei dessen Einsatz auch die edle Übereinstimmung mit der auszuführenden Tätigkeit. Ein Lederhocker wird nicht überall zum Einsatz gebracht. Durch seine stilvolle und hochwertige Ausstrahlung wird er zumeist als edles Accessoire zu kultivierten Tätigkeiten verwendet. Durch seine meist kleinere Ausführung, die sich in den letzten Jahrzehnten bis hin zum klappbaren Hocker entwickelt hat, nimmt er sich praktisch im Raumgefüge aus und ist trotz seiner platzsparenden Veranlagung stets schnell zum Einsatz bereit.

Der klassische Lederhocker ist aus Holz gearbeitet, hat vier Beine und einen hoch gearbeiteten Sitzteil, der mit Leder überzogen ist. Dieses zeigt sich vornehmlich in zwei Varianten, was einerseits der glatte Überzug ist und andererseits das beliebte gesteppte Rautenmuster. In den Siebziger Jahren bescherten neue Trends dem Lederhocker Plastikbeine, in den Achtziger Jahren zunehmend glänzende Metallbeine, welche wahrlich eine ausgesprochen ästhetische Variante darstellen und bis in das heutige moderne Design sichtbare Spuren hinterlassen haben. Doch nicht nur die Beinverarbeitung, auch der Spannbezug waren im Lauf der Zeit starken Veränderungen unterworfen. Wurde früher vor allem mit Echtleder gearbeitet, welches über die Jahre einen ganz eigenen Charakter ausprägt, wird am Massenmarkt zumeist mit Kunstleder gearbeitet, welches sich aber fühlbar in der Qualität unterscheidet.


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